ex.it (2004)

"ex.it - ein äußerst intensives Erlebnis"
Stuttgarter Zeitung

In "ex.it ... oder looping Adam and Eve" führen die Choreographen/ Performer Fabian Chyle und Sabina Holzer das Streben nach dem Ersinnen des eigenen Körpers und der eigenen Sprache in einer neuerlichen Intensität fort.
Mann und Frau in 'ex.it' bewegen sich in der wiederholten Entgrenzung des eigenen Ichs auf Ego Trips, selbstbezogene Pyknoleptiker zwischen Singlehaushalt und Cocooning. Ihnen gemeinsam ist Hunger: Zweisamkeit oder romantische Erfüllung erfolgt höchstens als Erinnerung oder Illusion.
Durch die Aufteilung des Raumes wird es dem Publikum verunmöglicht sich ein Bild zu machen, denn die engen Bühnen, die vielleicht sogar einmal ein Raum waren, öffnen sich jeweils nur auf der gegenüberliegenden Seite. Einsehbar ist immer nur ein Teil der Geschichte, für den anderen müssen wir die Seite wechseln.
Die kollektiven Gedächtnisse von Adam und Eva verblassen immer mehr und ergießen sich in neue entgrenzte Körper, die angesichts der umfassenden Selbstbezogenheit zu abstrakten Installationen des Raumes übergehen. Auch wenn sich immer wieder Verbindungen auftun, so gibt es kein Zurück hinter die Projektionen der Zeit.